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Bei Diabetes, Morbus Parkinson und anderen Grunderkrankungen an Dysautonomien denken!Zoom Button

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Bei Diabetes, Morbus Parkinson und anderen Grunderkrankungen an Dysautonomien denken!

Bei #Diabetes, #Morbus #Parkinson und anderen Grunderkrankungen an Dysautonomien denken!

  • Selbsthilfeinitiative gibt Tipps zur Gesundheitsförderung und bietet kostenlose Sozialberatung

Konstanz, 10. August 2023

Menschen mit einer länger anhaltenden Diabetes Erkrankung leiden häufig an autonomen Funktionsstörungen, welche oftmals spät erkannt und richtig zugeordnet werden. Dabei wären symptomatische Therapieversuche bereits frühzeitig möglich, würde eine entsprechende #Differentialdiagnostik durchgeführt werden. Entsprechend rät die Selbsthilfeinitiative für Hormonelle und Stoffwechselerkrankungen bei einer bestehenden Zuckerkrankheit zu regelmäßigen neurologischen, kardiologischen und urologischen Untersuchungen. Insbesondere sollten starke Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen in Form von einer #Tachykardie, Blasenentleerungsstörung und Harninkontinenz, Probleme in der Kälte und Wärmeregulation, neuropathische Symptome, #Synkopen, #Schwindel, #Kurzatmigkeit, #Schmerzen, Missempfindungen und Erschöpfung ernstgenommen und eine weitere Abklärung eingeleitet werden sagt der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), in einer aktuellen Aussendung.

Der 38 jährige Journalist und Personal Coach vom Bodensee ist selbst von einer Orthostatischen Dysregulation, diabetischer Nervenschäden und Arrhythmien betroffen und weiß daher, das im Rahmen einer umfassenden ärztlichen Begleitung bei einer Zuckerkrankung nur an Retinopathien und Nephropathie gedacht werden sollte. Auch Gastroparesen, Obstipation und Störungen in der Schweißregulation können auf Störungen des autonomen Nervensystems hindeuten und sollten unter anderem mit einer forcierten Behandlung des Diabetes in ihrer Progredienz beeinflusst werden. Aber auch pharmakologische Ansätze gegenüber den Beschwerden selbst und niederschwellige Maßnahmen sollten erwogen werden, meint der Gesundheitsberater aus seiner eigenen Erfahrung im Umgang und Anpassung an die Dysautonomien. Selbige können – wie bei Dennis Riehle – auch im Zuge von #Synukleinopathie wie Morbus Parkinson und Multisystematrophien auftreten.

In der Behandlung stehen demnach adäquate Versorgung der Grunderkrankung sowie Beschwerden lindernde Maßnahmen in Betracht. Bei einer diabetischen Polyneuropathie kann dies unter anderem die Gabe von Antikonvulsiva oder bestimmter Selektiver #Serotonin oder #Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer zur Schmerzreduktion, Präparate mit dem Wirkstoff »Uridinmonophosphat« sowie »R (+) Alpha #Liponsäure« umfassen. Des Weiteren haben sich die dosierte Gabe von Fruktose und Glukose, eine proteinreichere und kohlenhydratärmere Ernährung, Substitution von Vitamin B 1, B 2, B 6 und B 12 nach individueller Notwendigkeit und bei Bedarf von Eisen, Magnesium, Vitamin E, Coenzym Q 10, Zink, L Carnitin, oralem NADH und »Omega 3 Fettsäuren« entsprechend bewährt. Hinzu kommen die lokale Behandlung mit Capsaicin Salbe oder Chili Bädern, Kälte oder Wärme Behandlung, Ernährungsumstellung, #Kirschkernkissen, #TENS Therapie, Manuelle #Therapie, regelmäßige Podologie zur Verletzungsvorbeugung, Massagen und Fußvibration zur besseren Durchblutung und Physiotherapie »nach Bobath« zur Stabilisierung der Gangunsicherheit. Bezüglich von Tachykardie Syndromen sind bestimmte Betablocker ebenso wie »Vertigo« Wirkstoffe für die Regulierung des Schwindels angezeigt.

Darüber hinaus führt Dennis Riehle weitere Tipps zur Gesundheitsförderung aus: »Man sollte auf Schlafhygiene achten und Angebote zur Edukation und Gesundheitsberatung, Entspannungstraining, Strategien zur Stressbewältigung, #Psychotherapie, leichte Aktivierung, mitochondriale Stärkung durch Antioxidantien, Mikronährstoffbestimmung, eine hormonelle Abklärung (Schilddrüse, Nebenniere, #Neurotransmitter …), Rehabilitationsmaßnahmen und soziale Leistungen in Anspruch nehmen. Hierzu gehört unter anderem die Zuerkennung einer Behinderteneigenschaft mit dem Recht auf Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen, eine etwaige Erwerbsminderungsrente, Pflegeleistungen, Kranken und Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Assistenz sowie Teilhabe und Integrationsleistungen«, erklärt der Berater.

Die kostenlose Gesundheits und Sozialberatung ist #online für Hilfesuchenden erreichbar.

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