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Gütersloh: Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz, Maibaumfest 2004Zoom Button

Aufrichten des Mai­baums am 1. Mai 2003. Trotz des durchwachsenen Wetters hatten die Gütsler ihren Spaß bei der Traditions­veranstaltung am Drei­ecks­platz., Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Gütersloh: Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz, Maibaumfest 2004

Gütersloh: Kulturgemeinschaft Dreiecksplatz, Maibaumfest 2004

  • »An der Nutzung des Dreiecksplatzes für hochwertige kulturelle Veranstaltungen soll nicht gerüttelt werden.«

Gütersloh, April 20024

Der ambitionierte Verein rund um die #Kulturinsel #Dreiecksplatz sorgt auch in diesem Jahr wieder für #Niveau in der Gütsler Kulturszene Wahlen standen nicht auf dem Programm der Jahreshauptversammlung der Kulturgemein­schaft Dreiecksplatz, gleichwohl markierte das jüngste Mitgliedertreffen in der #Stadt­halle Gütersloh eine wichtige Standort­be­stim­mung des im Jahr 2000 gegründeten Vereins. Der erste Vorsitzender Volker #Wilmking stell­te nach einem Rückblick auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2003 die Planungen der inzwischen 240 Mitglieder starken Kultur­ge­mein­schaft für 2004 vor. Ein kleines Jubi­lä­um steht bei der »Woche der Kleinen Künste« im Juli ins Haus: Sie findet dann bereits zum 5. Mal statt.

Volker Wilmkings Bericht über die Akti­vi­täten des vergangenen Jahres zeigte eindrucksvoll, daß die Kulturgemeinschaft einen immer größer werdenden Beitrag zum kulturellen Leben in dieser Stadt leistet. Natürlich ist nach wie vor die »Woche der Kleinen Künste« – mehr als 6.000 Besucher im vergangenen Jahr – das Highlight im Ver­anstaltungsreigen und wird auch in Zukunft das »Aus­hänge­schild« des Vereins bleiben. Doch sind weitere Veranstal­tun­gen wie das »1. MaiBaumFest«, die Teilna­hme an der »Langen Nacht der #Kunst«, die Kul­tur­aktion Bildender Künste im Herbst und der #Drei­ecks­­ball dazugekommen, die das Spektrum der kulturellen Arbeit erweitert haben – zukünftige weitere Events sind nicht ausgeschlossen.

Wilmking dankte unter dem Beifall der Versamm­lung »für die tolle Unterstützung durch die vielen Förderer des Vereins«. Ohne das Sponsoring durch Unternehmen, Privatpersonen und nicht zuletzt die Stadt, die das ideelle Anliegen der Kulturge­mein­schaft spürbar mittrage, aus dem Dreiecks­platz eine Insel der #Kultur mitten in Gütersloh zu machen, sei der Qualitätsanspruch des Vereins nicht umzusetzen.

Auf Hochtouren laufen bereits die Planun­gen für die Saison 2004, die Wilmking vorstellte. So soll das »1.MaiBaumFest« erstmalig einem Länder­thema gewidmet sein. Starten wird die Kultur­ge­meinschaft mit »Dänemark« – musikalisch, kulinarisch und auch kulturell. Das Pro­gramm steht bereits in wesentlichen Zü­gen. So wird es Auftritte dänischer Folk­lo­reKünstler geben, sind zahlreiche Spie­le rund um »dänische Themen« geplant, treten Gaukler auf und wird alles geboten, was das Land lukullisch hergibt: vom geräucherten Hering bis zum #Smre­brød, von #Gammeldansk bis zum dänischen Eis. Wilmking: »Wir freuen uns richtig auf den Tag. Er könnte eine neue, internationale Tradition bei uns begründen.« Etwas Besonderes hat sich die Kultur­ge­meinschaft für die Teilnahme an der »Lan­gen Nacht der Kunst« (22. Mai 2004) vorgenommen: Wie Schriftführer Heinz Werner Kolbe und Pressesprecher Heiner Wichelmann berichteten, sollen Teile des Plat­zes unter der Inspi­ration und Leitung des Künstlers Winfried Hogrebe »verdeckt« werden. Dazu wird mit Licht und Klängen gearbeitet – man darf gespannt sein. Am Programm der »Woche der Kleinen Künste« wird noch intensiv gearbeitet. Es bleibt bei der Eintei­lung: Montag Weltmusik, Dienstag #Jazz und Blues, Mitt­woch Latino, #Reggae, Donnerstag Klassik und Freitag Rock und Rhythm ’n’ Blues. Mit der legendären Blues­band »Das Dritte Ohr« hat die Kulturgemeinschaft bereits eine erste Attraktion an Land gezogen.

Die »Woche«, der in diesem Jahr auch erstmals das WDR Regionalfernsehen eine Liveschaltung widmet, findet vom 12. bis zum 16. Juli 2004 statt. Nach der Kunstaktion »#Drei­vier­tel« im Oktober 2003 plant die Kulturgemeinschaft in diesem Jahr im beginnenden Herbst eine BildhauerPerformance auf dem Dreiecksplatz. Die Idee: Ein Künst­­ler läßt über eine längere Phase ein Projekt vor den Augen der Zufallsbetrachter auf dem Dreiecksplatz entstehen.

Schließlich der »DreiecksBall«. Er war 2003, erstmals veranstaltet, ein Riesenerfolg und soll auch in diesem und in den kommenden Jahren, so Wilmking, immer am 31. Ok­to­ber stattfinden. Der »DreiecksBall« bietet den Gästen ein Füllhorn künstlerischer Aktionen auf der Bühne.  Sechs Monate (1. Mai bis 31. Oktober 2024) Aktion auf dem Dreiecksplatz sind noch nicht genug: Die Kultur­gemeinschaft kümmert sich auch um die Weihnachts­beleuchtung auf dem Platz und bietet schließlich seinen Mitgliedern mit einem #Glühweinstand der besonderen Art eine letzte willkommene Gelegenheit zum fröhlichen, kommunikativen Beisammensein – diesmal wird es am 30. Dezember 2004 sein. Der Erfolg der rüh­rigen Kulturgemeinschaft hat den Dreiecksplatz ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

Volker Wilm­king berichtete von immer häufigeren An­fragen auch kom­merzieller Organisationen, den Platz für andere Zwecke nutzen zu wollen. Es entspann sich eine lebhafte Dis­kussion unter den Teil­neh­mern über die grund­sätz­li­che Position des Vereins zu diesen und ähnlichen An­fragen. Dabei wurde sehr deutlich, daß die Kultur­ge­mein­schaft an der generellen Nutzung des Platzes für hoch­wertige kulturelle Ver­anstal­tun­gen nicht rütteln lassen möchte. In diesem Sinne äußerten sich auch die Kaufleute rund um den Drei­ecksplatz: Ein Teil­neh­mer: »Der Dreiecksplatz soll das Besondere bieten. Dafür steht unsere Kulturgemeinschaft.«

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