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Beim Klick auf das Bild wird eine Anfrage mit der IP Adresse des Users an Youtube gesendet und es werden Cookies gesetzt, personenbezogene Daten übertragen und verarbeitet, siehe auch die Datenschutzerklärung. Es ist erstmals in der Harzregion im Einsatz und noch schonender für Patient. Mit dem Operationssystem Da Vinci verfügt die Asklepios Harzklinik Goslar nun über die Möglichkeit, besonders schonende, »minimal invasive« Operationen nur mit kleinem Bauchschnitt, mit Hilfe eines Roboters durchzuführen. Foto: Asklepios, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Neuheit in den Asklepios Harzkliniken, einzigartig in der Harz Region, Medizin High Tech aus den USA, Da Vinci Roboter unterstützt bei Operationen

Neuheit in den Asklepios Harzkliniken, einzigartig in der Harz Region, Medizin High Tech aus den USA, Da Vinci Roboter unterstützt bei Operationen

Hamburg (ots)

Es ist erstmals in der Harzregion im Einsatz und noch schonender für Patienten: Mit dem Operationssystem Da Vinci verfügt die Asklepios Harzklinik Goslar nun über die Möglichkeit, besonders schonende, »minimal invasive« #Operationen nur mit kleinem Bauchschnitt, mit Hilfe eines Roboters durchzuführen. Die roboter assistierte #Chirurgie erweitert die klassische Laparoskopie wesentlich und verbessert diese minimal invasive Methode grundlegend. Damit ergänzen die Harzkliniken ihr Behandlungsangebot und können auf diese Weise den #Patienten alle Operationsformen anbieten, bis hin zur robotisch assistierten Operation. Bei dieser »robotergestützten« Operation hilft der Da Vinci-Roboter dem Operateur bei endoskopischen Eingriffen – der OP Roboter operiert also nicht selbst: Seine 4 Arme bewegen sich auf engstem Raum und sind viel sensibler als jede menschliche Hand. Der Wert des Da Vinci OP Systems: 1,8 Millionen Euro, finanziert aus Eigenmitteln von Asklepios. Die ersten Operationen mit Da Vinci wurden bereits erfolgreich in der Harzklinik Goslar vorgenommen. Am 7. und 8. September 2022 können #Bürger den Da Vinci Roboter kennenlernen, damit selbst an einer Simulations Puppe »operieren«, bei dem »Da Vinci« Tag, in einem Zelt auf dem Parkplatz der Asklepios Harzklinik Goslar.

Wegen der Beweglichkeit der vier Arme in mehrere Richtungen, welche die der menschlichen Hand deutlich übertrifft, wird das System vor allem in Körperregionen eingesetzt, die konventionell weniger gut erreicht werden können, auf engstem Raum. Die Chirurgen führen hierbei die Eingriffe »laparoskopisch«, als sogenannte »Schlüsselloch Operationen« durch. Ein großer Bauchschnitt ist hierbei nicht mehr notwendig. Stattdessen erfolgt der Eingriff über mehrere kleinere Öffnungen in der Bauchdecke. Über diese führen Ärzte die Operationsinstrumente und eine Kamera ein, bei den Da Vinci Armen funktioniert das genauso. Das Prinzip: Alle Arme werden von dem Chirurgen gesteuert, der an einer Konsole sitzt und den #Operationsbereich bis zu 10 fach beziehungsweise 40 fach vergrößert und in #3D sieht, er kann feinste Details erkennen. Dabei überwacht das #3D Videosystem die Bewegungen. Das System überträgt alle Handbewegungen in kleinere, präzisere Bewegungen an die winzigen Da Vinci Instrumente im Körper des Patienten.

»Das durch einen Roboter unterstützte Operationssystem ist einzigartig in der Region und kommt den #Patienten zu Gute«, sagt Prof. Dr. med. Tung Yu Tsui, Chefarzt der Klinik für Allgemein Viszeral und Thoraxchirurgie in der Asklepios Harzklinik Goslar, der das System jetzt vor Medienvertretern präsentierte. »Wir freuen uns, dass wir für unsere Bürgern dieses sehr effektive System bei uns für Operationen anbieten können.« Beispielsweise für Gallenblasen Operationen, aber auch für Patienten mit Krebserkrankungen des Magen Darm Traktes ist die innovative #OP Technik des Da Vinci Systems attraktiv: Sie kann sogar bei hochkomplizierten Eingriffen wie der Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs und Darmkrebsoperation eingesetzt werden.

Johannes Erbes, Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemeine Viszeralchirurgie und Thoraxchirurgie in der Asklepios Harzklinik Goslar, ergänzt: »Die Vorteile sind enorm: Die Operateure können noch präziser operieren, für die Patienten ist der Eingriff noch schonender, #Nerven und #Gefäße werden besser geschützt, große Narben vermieden. Die Patienten können sich schneller erholen und in der Regel deutlich früher als sonst nach Hause entlassen werden. Es gibt weniger Wundheilungsstörungen.«

Hintergrund zu Da Vinci bei der Asklepios Gruppe

Die Asklepios Kliniken haben mit dem US amerikanischen Unternehmen Intuitive Surgical einen Rahmenvertrag abgeschlossen: Der Hersteller von roboter assistierten Operationssystemen installiert zu den sieben bereits im Konzern vorhandenen Geräte an 6 weiteren Standorten sein modernes da Vinci-System, unter anderem nun in der Asklepios Harzklinik Goslar. Darüber hinaus sollen in diesem Jahr drei weitere Geräte im Konzern in Betrieb genommen werden, wovon eines aktuell für die Rhön Kliniken gedacht ist. Allein für die 6 neuen Geräte, die Asklepios aktuell von Intuitive erwirbt, investiert der Klinikbetreiber einen hohen einstelligen #Millionen #Euro Betrag in eine zukunftsgerichtete medizinische Infrastruktur.

»Inzwischen haben wir seit 2017, als das erste Da Vinci-Operationssystem in der Asklepios Klinik in Hamburg-Altona installiert wurde, exzellente Erfahrungen mit den Geräten gemacht«, sagt Kai Hankeln, CEO, Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA. »Neben Eingriffen wegen Prostatakrebs hat sich das System auch bei der Behandlung von bösartigen Tumoren von Blase und Nieren bewährt und wird auch bei Enddarmkrebs eingesetzt«, erklärt Hankeln.

Trotz Investitionsverpflichtung der Bundesländer müssen Krankenhäuser vieles selbst finanzieren. Eigentlich müssten neue medizinische Geräte wie auch die da Vinci Operationssysteme von den Bundesländern komplett finanziert werden. Denn die Krankenhausfinanzierung in Deutschland folgt dem Grundsatz der »Dualen Finanzierung«: Die Betriebskosten (Kosten für die Patientenversorgung) werden von den Krankenkassen und die Investitionskosten (Kosten für die Errichtung von Krankenhäusern, die Anschaffung der zum Krankenhaus gehörenden Wirtschaftsgüter sowie die Kosten der Wiederbeschaffung der Güter des zum #Krankenhaus gehörenden Anlagevermögens) grundsätzlich von den Bundesländern finanziert (Krankenhausfinanzierungsgesetz). Doch da die meisten Bundesländer dieser Verpflichtung nur teilweise nachkommen, müssen viele Kliniken Gewinne erwirtschaften, um die Lücke zwischen dem notwendigen Investitionsbedarf und der von den Ländern tatsächlich getragenen Finanzierung zu füllen. Einer Studie der #Deutschen #Krankenhausgesellschaft (DKG) zufolge betrug der ermittelte Investitionsbedarf der #Kliniken 2020 mehr als 6 Milliarden Euro. Dem entgegen stehen nur rund 3 Milliarden Euro, die die Länder für Klinik Investitionen getragen haben. Inflationsbereinigt hat sich die Fördersumme seit 1991 beinahe halbiert (»Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern 2021«).

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