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Gütersloh, Pflege in den eigenen 4 WändenZoom Button

Insgesamt zahlen die gesetzlichen Pflegekassen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger 4.000 Euro je Maßnahme. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes. Foto: AOK, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen, für Pressemeldungen ist der Herausgeber verantwortlich, die Quelle ist der Herausgeber

Gütersloh, Pflege in den eigenen 4 Wänden

Gütersloh, Pflege in den eigenen 4 Wänden

Für die barrierefreie Gestaltung des Wohnumfeldes wurden im Kreis Gütersloh mehr als 956.900 Euro gezahlt

Kreis Gütersloh, 21. Juni 2022

Damit Pflegebedürftige in den eigenen 4 Wänden bleiben können, wurden 2021 insgesamt 956.923,21 Euro an Versicherte im Kreis Gütersloh für die barrierefreie Umgestaltung ihrer Wohnung gezahlt. Nach einer aktuellen Auswertung erhielten insgesamt 307 Versicherte im Kreis #Gütersloh im vergangenen Jahr eine solche Maßnahme. »Eine Pflegesituation ist für jede #Familie ein schwerwiegender Einschnitt. Mit wohnumfeldverbessernden Maßnahmen helfen wir #Pflegebedürftigen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Dies bedeutet für die Betroffenen mehr Lebensqualität und Lebensfreude, da das soziale Umfeld erhalten bleibt und eine selbständige Lebensführung möglich ist«, sagt Matthias Wehmhöner.

Die gesetzlichen Pflegekassen zahlen als Zuschuss für Anpassungen des Wohnumfeldes an die Situation Pflegebedürftiger bis zu 4.000 Euro je Maßnahme. Voraussetzung für die Förderung ist, dass durch die Wohnraumanpassung die #Pflege zu Hause ermöglicht oder erheblich erleichtert wird. Oft sind es Umbaumaßnahmen wie Rollstuhlrampen, die Verbreiterung von Türen oder das Einbauen eines Treppenliftes, die es Pflegebedürftigen ermöglichen, im eigenen Zuhause zu bleiben. Auch sanitäre Anlagen können zum Problem werden. Begehbare Duschen, höherverstellbare Waschbecken und Haltegriffe können helfen, sich im #Bad besser zu bewegen. Wichtig ist auch, #Stolperfallen zu vermeiden und auf Rutschfestigkeit zu achten, um Stürzen vorzubeugen.

Wer an Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes interessiert ist, sollte sich von seiner gesetzlichen Pflegekasse beraten lassen. Wichtig ist, dass ein entsprechender Antrag vor Beginn des Umbaus gestellt wird. Einen Termin für eine persönliche Pflegeberatung können Versicherte oder deren pflegende Angehörige jederzeit unter der kostenfreien Hotline +498002655140476 oder #online. Auf Wunsch kommen die Pflegeberater auch gern nach Hause, um über die Leistungen der Pflegeversicherung zu informieren und den Pflegebedarf zu analysieren.

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